Richtige Pflege für einen gesunden Rasen

Noris Rollrasen ist zwar strapazierfähig, damit er jedoch vital bleibt ist die richtige Pflege das A und O.
In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen, wie Sie Ihren Rollrasen in dessen verschiedenen Phasen optimal behandeln sollten.

Pflege nach dem Verlegen

Symbol Füße als Fußabdruck
Sind die Rollen ausgerollt, kann der Rasen direkt vorsichtig betreten werden.

Damit sich dieser jedoch von Belastungen erholen kann muss er erst angewachsen sein. Dies dauert 1-2 Wochen. In dieser Zeit ist es ratsam den Rasen nicht zu belasten.

Nach spätestens 8-10 Wochen ist der Rasen dann vollständig belastbar.
Symbol Giießkanne
Zunächst den Rasen intensiv bewässern und dann für die ersten zwei Wochen wurzeltief feucht halten.

Allgemein gilt: Pfützen und Mittagshitze beim Gießen vermeiden.
Symbol Rasenmäher
Nach einer Woche den Rasen das erste Mal mähen.

Nun sollte Ihr Rasen eine Höhe von mindestens 6cm erreicht haben.
Kürzen Sie ihn auf eine Schnitthöhe von 3-4cm (bei Schattenrasen oder in den Sommermonaten 5-6cm).

Um Fäulnisbildung zu vermeiden möglichst die abgeschnittenen Halme bei den ersten Mahden nicht liegen lassen.
Für einen möglichst dichten Rasen diesen wöchentlich Mähen, da so die Gräser neue Blätter und Triebe bilden
nger ausbringen
Nach einem Monat den Rasen das erste Mal düngen.

Eine möglichst gleichmäßige Verteilung erfolgt durch einen Düngewagen

Abhängig von der Lage und Beanspruchung, den Rasen zwei bis dreimal jährlich Düngen. Eine höhere Beanspruchung erfordert häufigeres Düngen.

Rasen-Kalender

Rasenkalender Monat Frühling
Im Frühling ist es ratsam Unrat sowie braune Flecken zu entfernen. Mit einem Rasenrechen ist dies sehr einfach. Desweiteren rauen sie somit den Boden auf, damit der Dünger später besser eindringen kann.

Da der Langzeitdünger aus dem Vorjahr nun aufgebraucht ist, muss der Rasen mit Nährstoffen versorgt werden. Mähen Sie den Rasen und düngen Sie ihn wenn er trocken ist.

Regelmäßiges und kurzes mähen (~4cm) lassen den Rasen seine Dichte behalten.
Rasenkalender Monat Sommer
Im Sommer ist die Wasserversorgung des Rasens essenziell. So gießen Sie ihren Rasen richtig:
Bei starker Hitze mindestens 2-3 mal pro Woche intensiv (15-20 l/m²) bewässern. Es gilt besser ein-zwei-mal stark gießen als mehrmals nur in kleinen Mengen!

Der Rasen sollte Regelmäßig gemäht werden, jedoch nicht zu kurz um Verbrennungen vorzubeugen.
Rasenkalender Monat Herbst
Im Herbst gilt es den Rasen auf den Winter vorzubereiten:

Um Pilzerkrankungen zu vermeiden benötigt der Rasen ausreichend Nährstoffe. Düngen Sie ihren Rasen deshalb gut im Herbst:

Im Oktober ~100g/m² plus 50g/m² Bodenstarter. Der Bodenstarter verbessert die Lebensvorgänge (Organik) im Boden.

Sobald der Rasen nicht mehr wächst ist auch kein Mähen mehr notwendig. Die geschieht meist wenn die Temperaturen unter 5 Grad fallen.
Rasenkalender Monat WInter
Im Winter ist der Rasen recht anspruchslos und bedarf kaum Pflege.

Es können schon mal Äste und Steinchen entfernt und die Frühlingspflege vorbereitet werden.

Rasen- Besonderheiten

Schneeschimmel

Macht sich durch braun-graue Flecken im Frühjahr bemerkbar, welche sich dann auf bis zu einem halben Meter mit braunem Rand vergrößern. Er entsteht durch eine Stickstoffüberdüngung im Herbst oder Staunässe. Vorbeugen lässt sich Schneeschimmel durch ausreichende Kaliumversorgung im Herbst und entfernen von Rasenschnitt. Aktiv behandeln kann man ihn nicht, er geht bei Temperaturen über 20° von alleine.

Rotspitzigkeit

Rosa verfärbte, unregelmäßige Flecken im Rasen und ggf. rosafarbenes Pilzgewebe zwischen den Halmen. Dieser Pilz deutet auf Stickstoffmangel hin, folglich den Rasen im Sommer mit ausreichend Stickstoff, Kalium und Phosphor versorgen.

Hexenringe

Ringe abgestorbenen Rasens mit mehreren Metern großem Durchmesser. An den Rändern oft Dunklere Verfärbung. Hexenringe entstehen durch Nährstoffmangel im Boden, deshalb ausreichend düngen.

Blattflecken-Krankheit

Verschieden große, braune, schwarze, grüne, oder violette Flecken auf den Halmen. Sie kann nur vorbeugend behandelt werden indem regelmäßig Laub o.ä. entfernt wird, wodurch den Pilzen der Nährboden entzogen wird.

Dollarflecken-Krankheit

Die Dollarfleckenkrankheit äußert sich in Form von gelb-bräunlichen Flecken von wenigen cm Durchmessern, welche sich später vergrößern und abgestorbene Schadstellen zurücklassen. Dahinter steckt der Pilz Sclerotinia homoeocarpa. Achtet man im Frühjahr auf eine ausreichende Stickstoff- und Kaliumdüngerversorgung und regelmäßiges Mähen, ist die Dollarfleckenkrankheit einfach vorzubeugen. Ist sie jedoch bereits ausgebrochen helfen nur chemische Wirkstoffe.

Hutpilze

Bei hoher Bodenfeuchte im Sommer und in humushaltigen Böden können Hutpilzeim Rasen entstehen. Sie sind ein Indikator für einen gesunden Boden. Weiter sindfast alle der über 200 verschiedenen Hutpilzarten ungefährlich für Menschen oder Haustiere. Also kein Grund zur Sorge, die Hutpilze verschwinden nämlich von ganz alleine wieder, etwa nach einem Wetterumschwung.

Typhula Fäule

Ausgebleichte Flecken aus zusammengeklebten, gelbweißen Flecken nach der Schneeschmelze. Im Herbst vorbeugend auf Kali- Magnesiumversorgung achten.

Ungleichmäßiger Wuchs

Meist auf ungleichmäßiges oder fehlerhaftes Düngen zurückzuführen. Optimalerweise dieses mit einem Streuwagen durchführen.

Kahle Stellen

Die Ursachen hierfür können verschieden sein: Nährstoffmangel, zu viel Schatten oder eine zu hohe Bodendichte. Es empfiehlt sich den Boden mit einer Forke alle paar cm in die Tiefe zu behandeln und die entstandenen Löcher mit einem salz-freien Quarzsand aufzufüllen, damit es zu keiner Staunässe mehr kommt.